DOG's HOLIDAY    Tierpension mit Herz und Verstand
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Unser Dackel Akim ist am 05.07.1989 geboren. Er war der einzige, den wir aus einer Hobbyzucht gekauft haben.

Nach einem schweren Autounfall, war er auf seinem rechten Auge blind. Probleme deswegen gab es nur, wenn ihn jemand von der rechten Seite unerwartet anfaßte. Dann erschrak er und schnappte zu. Ansonsten war er ein lieber Kerl.

Bei den großen Hunden mußte er sich schon immer behaupten, was er auch mit Bravour geschafft hat.

Auf unserem ersten Hof war die Einfahrt noch offen. Der kleine Kerl lief dann immer bis an den Eingang und kläffte vorübergehende Hunde an. Wenn diese dann auf ihn los wollten, ist er schnell zurück und auf der Bildfläche erschien sein großer Kumpel Kim (unser damals schon alternder Schäferhund). Dieses Spielchen konnten wir damals sehr oft beobachten - clever.

Unser kleiner Schatz hat uns fast 15 Jahre begleitet. Er ist am 19.06.2004 eingeschlafen. Gott sei Dank ging es auch bei ihm sehr schnell und ohne Tierarzt. Abschied nehmen tut immer weh, aber wir können auf ein langes und schönes gemeinsames Leben zurückblicken.

 

Senta war lange Zeit bei uns. Wir bekamen sie Anfang 1990 als 1 1/2 jährige aus dem Tierheim.

Man hatte sie an der Autobahn angebunden gefunden. Ein paar Wochen danach fand man eine weitere Schäferhündin mit Welpen ebenfalls an der Autobahn angebunden. Da das Tierheim von jedem Tier Fotos macht, ist denen damals gleich aufgefallen, dass es sich hier um den gleichen Besitzer handeln muß. Beide Hunde sahen sich sehr ähnlich und hatten das gleiche Halsband um. Es gibt wirklich widerliche Menschen!

Senta hat in all den Jahren das Hunderudel super geleitet. Trotz zwei Magendrehungen, einer Totaloperation der Milchleiste und einer schweren Vergiftung, war sie immer ein freundlicher und ausgeglichener Hund. Vielleicht wäre sie noch ein wenig bei uns geblieben, wenn nicht zusätzlich zum Alter noch der Krebs gekommen wäre. So mußte sie uns leider im Dezember 2001 verlassen.

Sie fehlt uns sehr.

 

Unseren Hovawart Aldo haben wir 1992 mit 1 1/2 Jahren aus dem Tierheim geholt. Damals hatte er schon fünf Vorbesitzer und entsprechend einen Knacks weg, aber er hat sich im Laufe der Zeit gut gemacht. Er versteht sich mit anderen Tieren, solange er nicht durch einen Zaun daran gehindert wird, direkt mit dem Tier Körperkontakt aufzunehmen. Steht er vor einem Zaun, dreht er völlig durch und man möchte meinen, er will die Tiere auf der anderen Seite fressen.

Bei fremden Menschen, die unser Grundstück betreten, ist immer Vorsicht angesagt. Denn leider ist er hinterlistig in der Beziehung, dass er sich streicheln läßt und dann von hinten ankommt und doch zubeißt. Deshalb muß er dann kurzfristig das Feld räumen, zumindest so lange, bis die betreffenden Personen im Haus sind. Komischerweise ist er im Haus lammfromm und hat dort noch nie jemandem etwas getan.

Aldo ist nun Pfingstsonntag 2004 völlig unerwartet und ohne jedes Vorzeichen auf seinem Lieblingsplatz auf dem Hof eingeschlafen. Er war nicht krank und hatte sich vormittags noch ein Stück Schnitzel schmecken lassen. Nachmittags genoss er dann die Sonne. Am Abend zur Fütterungszeit riefen wir ihn vergebens.........

 

Doberfrau Jeanie ist 1999 im Alter von 3 Jahren zu uns gestoßen.

Sie lebte bis dahin in einer Zwei-Zimmerwohnung, mußte ihr Geschäft oft auf dem Balkon verrichten und wurde mit dem Krückstock geschlagen. Als der Vermieter das Ehepaar vor die Wahl stellte, Hund oder Wohnung, kam sie erst einmal zur Pflege zu uns. Doch nach zwei Monaten hatten ihre Besitzer kein Interesse mehr an ihr. Und so blieb sie halt bei uns (Gott sei Dank).

Jeanie hat lange gebraucht, bis sie auf den Ruf "Komm" auch wirklich kam und nicht weggelaufen ist. Im Laufe der Zeit ist sie eine richtig kesse, freche Hundedame geworden.

Nur leider endete auch diese Hund-/Mensch-Beziehung viel zu früh. Während des Auskurierens einer Verletzung bildete sich Wasser im Innern Ihres Körpers. Medikamente konnten hier nicht mehr helfen. Ihr Herz war bereits angegriffen und zu schwach, diese zusätzliche Belastung zu überstehen. So schlief sie in Frauchens Armen ein.

So schmerzhaft jeder Verlust ist, zum Leben gehört leider auch das Sterben. Deshalb sollte man jedoch nicht aufhören, den Tieren im Rahmen seiner Möglichkeiten ein schönes zu Hause zu geben.

 

Unseren Dobermann John haben wir im Jahr 2000 im Alter von 3 Jahren ebenfalls aus dem Tierheim geholt.

Er war sehr ängstlich anderen Menschen gegenüber, was sich allerdings mittlerweile genau in das Gegenteil gewandelt hat. Nur bei diversen Geräuschen zuckt er noch zusammen. Vor Feuerzeugen hat er eine panische Angst - wer weiß, was man ihm damit angetan hat. John ist sehr ruhig und gelehrig und liebt Agility. Außerdem ist er anhänglich ohne Ende - Frauchen kann keinen Schritt ohne ihn machen. Aber gerade dafür liebt sie ihn ja so.

John ist schon im November 2002 an Leukemie erkrankt und jetzt im Juli 2003 in Herrchens Armen eingeschlafen. Wir hatten eine wirklich schöne Zeit zusammen und es ging zum Schluß Gott sei Dank sehr schnell, er brauchte nicht leiden. Innerhalb von zwei Tagen ging es von alles o.k. auf null. Aber es tut sehr, sehr weh.....

 

 

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